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Wasserfall bei El Guro

Auf dem Plan stand nach dem ausgedehnten Frühstück ein wenig Hausputz, Wäsche waschen und das sichern der bislang produzierten Bilddaten.

Anschließend machte sich der CaZ auf alleinige Wandertour zu dem Wasserfall bei El Guro. Ein etwas nördlicherer Eingang entpuppte sich als günstig. Kurz über El Guro konnte man zwischen den Wohnhäusern hindurch zu dem kleinen Bachlauf gelangen. Diesem musste man nur folgen und man kommt so automatisch zu dem besagten Wasserfall. Der Weg liegt angenehm im Halbschatten und ist, von einigen kleinen Ausnahmen abgesehen, gut zu bewältigen. Allerlei Insekten, Vögel und auch Echsen tummeln sich hier. Die feuchte Umgebung scheint allen gut zu gefallen. Für mich war leider nach 3/4 der Strecke der Weg zu Ende. Vor mir lagen größere Felsbrocken an denen ein blauer Strick mit einigen Knoten herunterbaumelte. Die Chucks an meinen Füßen und die Vernunft verboten mir diesen verlockenden Weg. Basalt und Lavabrocken sind in Verbindung mit Chucks und Wasser keine gute Idee.

Der Weg zurück war nicht weniger interessant. Zu den Highlights gehörten einige Vögel, eine Feuerlibelle, Kanarische Säulenwolfsmilch (Überraschung: Euphorbia canariensis) und ein Senecio (ehemals Kleinia). Die Senecio war sogar mit Blüten bestückt.

Es war zwar eine gute Idee nicht zu viel mitzuschleppen, ein wenig Wasser hätte mich aber schon glücklich gemacht. Der Weg zurück führte halt wieder entlang der Hauptstraße bis nach Lomo Del Moral. Leicht ausgetrocknet, aber zufrieden.

Einfach in das Bild klicken, Mauszeiger links klicken, festhalten und umsehen:

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Das Abendessen beim Libanesen in Vueltas sowie ein wenig Shopping beendeten den Tag. Zu Hause angekommen gab es noch einen einheimischen Vino und parallel einige Versuche den Tarentola gomerensis abzulichten ohne ihn dabei mit einem Blitzlich erblinden zu lassen. Die Versuche werden in den nächsten Tagen wiederholt. 😉

Durch den Garajonay

Ein Tag der mit Baulärm beginnt, fühlt sich derzeit an wie ein Szene aus „Täglich grüßt das Murmeltier“. Diesmal kein Gehämmer sondern das „zarte“ festklopfen der Mauersteine. Nun gut, ändern kann man es offensichtlich nicht mehr, also das übliche Prozedere: Frühstücken und dann mit dem Auto schöne Orte aufsuchen. Davon gibt es hier reichlich.

Der am Abend vorher diskutierte grobe Entwurf sah folgendens vor: nach Norden in Richtung Garajonay Nationalpark. Sehr witzig eigentlich wenn man bedenkt das aus unserem nur dieser eine Weg möglich ist. Ich wollte aber gern einmal die einzige Straße, die quer durch den Park führt, fahren. Im Nebel durch den Lorberwald. Vorbei an sehr viel Grün, behangen mit gespenstisch aussehenden Flechten. Schaurig schön und eine komplett andere Welt als die Beachboy Strandidylle eintausendmeter tiefer gelegen an der West- und Südküste. Der Weg führte aus dem Valle Gran Rey heraus in Richtung Arure. Bei Los Barranquillos bogen wir in Richtung Inselmitte nach recht ab und nach gefühlten dreitausend Kurven ging es fast in der Mitte der Insel nordwärts nach Juego De Bolas. Hier befindet sich eine Art Botanischer Garten mit viel interessanten Informationen rund um die Entstehungsgeschichte der Insel, die Klimaverhältnisse und Überraschung: die Flora von La Gomera. Die Flora betreffend gab es hier eine Vielzahl der Pflanzen zu sehen. Alle waren mit Schildern versehen und alles sah sehr gepflegt aus. Die Fülle an klassischen Steingartengewächsen hat uns ein wenig überfordert. Nach einem warmen Tee (es war recht kühl) ging es wieder auf den Rückweg. Diesmal aber nicht die gleiche Strecke sondern über Vallehermoso, einen der größeren Orte auf der Insel. Die Fahrt war wieder mit Miradoren gespickt und die Anzahl der Kurven kaum noch zählbar.

Eine 360 Grad Ansicht die von Vallehermoso auf dem Rückweg entstanden ist. Einfach in das Bild klicken, Mauszeiger links klicken, festhalten und umsehen:

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Der Tag  endete mit einem Einkauf bei unserem Supermercado des Vertrauens: Supermercado Lomo Del Moral. Der Mann der täglich dort die Kundschaft bedient spürte unseren Willen die Einkäufe stets in der Landessprache zu vollziehen. An der Gemüsetheke gab es deshalb noch eine kleine Lektion für die Früchte des Landes in Spanisch. Dies sind die Momente die solche Reisen immer wieder spannend machen.

Weitere Pläne gibt es noch nicht für Morgen. Bislang existiert nur die Idee Los Organos im Norden zu besuchen.

Lava, Bims & Euphorbien

Der Tag fing mit einer guten Nachricht an. Die Arbeiten am Nachbarhaus werden vertagt und wir können weiterhin den Urlaub genießen. Dies taten wir dann auch. Es sollte eine Tour werden die in den Wanderführern allerdings ein wenig anders beschrieben ist. Bei La Calera sollte man bis La Merica etwa sechshundert Meter erklimmen um dann auf dem Bergrücken, der das Valle Gran Rey nördlich einfasst, bis Arure entlang zu wandern.

Dies haben wir uns erspart, da es ja immerhin ein Urlaub und keine Expedition ist. Im übrigen sind die Beschreibungen der Wanderführer mitunter auch nicht immer ganz ernst zu nehmen. Wenn dort steht „mittelschwer“, dann sollten wir es nicht angehen, da es oft mit Kraxelei der übelsten Sorte verbunden ist. Wir nahmen also den Wagen bis Arure und schossen aufgrund eines argen Parkplatzmangels über das Ziel hinaus bis zum Mirador De Alojera. Hier kehrten wir dann wieder um und versuchten am Einstiegspunkt erneut unser Glück. Diesmal Erfolgreich.

Der Grund hierfür war ein relativ gerader und horizontaler Streckenverlauf auf ungefähr achthundert Metern. Die gleiche Strecke sollte es später wieder zurückgehen. Der erste Stop war der Mirador Del Santo. Wiedereinmal ein baulich aufgepeppter Ausblick auf das Örtchen Tagaluche. Man sah das Meer, Felshänge und eine unglaublich schöne Landschaft die weder mit Worten noch mit Bildern darstellbar wäre. Das Wetter war zu diesem Zeitpunkt noch stabil, warm und mit dem leichten Wind aus Nordost sehr gut zum Wandern geeignet. An dieser Stelle sei vielleicht noch erwähnt das unsere Fortbewegungsart nicht wirklich als Wandern zu bezeichnen ist. Wenn der Wanderführer eine Zeit angiebt, dann ist bei uns eigentlich der doppelte Zeitraum von nöten. Unsere, nennen wir es mal Bummelei mit Fotoambitionen, sollte bis kurz vor La Merica führen. Die Aufmerksamkeit wurde stetig auf angenehme Weise von den Blickfängen aus unserem Interessengebieten verzögert: Geologie und Pflanzen.

Hier aber erst einmal ein kleiner Ausblick auf das Gelände:

Schroffe Felsformationen aus den unterschiedlichsten Materialien und Entstehungsprozessen der Insel säumten den Weg. Erstarrte Lavagänge, eisenhaltige Adern und auch Bims, der sich ebenfalls in breiten Adern teilweise entlang des Weges zog. Interessant waren vor allem die offensichtlich unterschiedlich erkalteten Lavaformationen mit den unterschiedlichsten Einschlüssen. Hier verhielt es sich aber ähnlich wie mit den Pflanzen: offensichtlich waren wir die einzigen die dieses „Gerümpel“ fotografierten, anfassten und genau betrachteten. Der eine oder andere mag uns für unnormal gehalten haben, aber dies ist zum Glück auf dieser Insel ein häufiges Phänomen: unnormal sein!

Der Weg auf dem Hochplateau führte uns ebenso an diversen Ziegen vorbei. Ziegenhirten betreuten und versorgten hier ihre Tiere und im nahegelegenen Ort wurde aus der rohen Milch der Ziegen später auch noch ein Käse gefertigt. Hier gibt es aber bislang noch keine Erfahrungswerte was den Verzehr angeht. Neben den Ziegen fielen noch kleinere Greifvögel, größere schwarze Ameisen und kleine hübsch gemusterte Grashüpfer auf. Ansonsten war die Tierwelt hier oben recht überschaubar.

Ein weiterer sehr atemberaubender Teil der Landschaft entfiel auf die Pflanzen dieser Gegend. Kanarenkiefer, wilde Artischocken, Euphorbienbüsche (E. berthelotii), Kanarenhafer, zweifarbige Ringelblumen, Tüpfelstern, Greenovia. Dies waren nur einige der Arten die wir zumindest bestimmen konnten. Besonders erwähnenswert waren die grünen Euphorbien die über die gesamte Hochebene verteilt waren. Eine Farbe die für einen eine große Faszination ausübte. Einfach hinsetzen und genießen. Das war zumindest das was wir am Wendepunkt der Tour taten.

Der Weg zurück sollte deutlich schneller vonstatten gehen. Es wurde schnell kühl und über Arure schoben sich bedrohlich wirkende schwargraue Wolken über die Berge. Glücklicher weise kamen wir trocken bis nach Hause. Nicht einmal eine halbe Stunde wieder zu Hause, regnete es in Strömen.

Mittlerweile sind die Akkus wieder geladen und der nächste Tag kann kommen.

Schwarzer Sand!?

Der Plan für heute war keinen Plan zu haben. In Anbetracht der erwartungsgemäß eingetroffenen Muskelschmerzen durch die gestrigen Ereignisse, wäre es schön gewesen. Es kam natürlich anders.

Der Tag begann, so wie die vorherigen, mit einem Preßlufthammer auf dem Nachbargrundstück. Da hier geologisch bedingt alle auf dem gleichen Felsen wohnen, ging dies nicht ohne massive Vibrationen. Wir reden hier von schmerzhaften acht Uhr morgens. Während des Frühstücks gärte der Gedanke den Vermieter darauf via E-Mail hinzuweisen. Kurze Zeit später folgten Anrufe aus dem deutschen Büro und E-Mails von der Verwalterin vor Ort. Die erste Option: ein möglicher Umzug. Der Bau auf dem Nachbargrundstück war geplant, sollte aber erst in der Nebensaison stattfinden. Die Baufirma war offensichtlich anderer Meinung. Da wir nun ja bereits den Stein ins Rollen gebracht hatten, aber nicht den ganzen Tag das Gehämmer hören wollten, musste ein spontaner Erholungsplan „B“ gefunden werden. Wir dachten an den Strand Playa Del Ingles in vier Kilometer Entfernung. Wir packten also die nötigsten Sachen, suchten noch kurz den Supermercado des Vertrauens auf und starteten dann unseren kleinen Mietwagen.

Playa Del Ingles klingt zwar nach einem heimeligen Strand, ist es aber nicht. In den letzten Jahren starben hier diverse Menschen und nachdem wir dort eintrafen wußten wir auch warum. Eine garstige Brandung und eine nicht weniger garstige Strömung machten diesen Strand absulot untauglich für mögliche Badeversuche. Als ob dies noch nicht genug wäre, fanden wir auch noch eine Portugiesische Galeere. Auchwenn Wiederholgungen ein schlechtes stilistisches Mittel sind, sind diese Tiere ebenfalls als garstig zu bezeichnen. Bis zum Schock und einem daraus resultierenden Krankenhausaufenthalt können diese wunderschönen Tiere so einiges anrichten. 

Einige Fotos wurden für die Erinnerung angefertig, danach ging es weiter zur nächsten Promenade.

Hier noch ein weiteres 360 Grad Bild vom Playa Del Ingles. Einfach hinein klicken und sich ein wenig umschauen.

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An der Promenade angekommen, gab es ersteinmal eine Erfrischung in einem doch recht schrägen Ambiente. Horden von Touristen wuselten umher. Teils mit Walking Stöckern bewaffnet, teils vor lauter innewohnender Esoterik einen halben Meter über dem Boden schwebend. Nach kurzer Zeit zogen wir weiter und trafen schon nach fünfzig Metern auf das Paar mit dem wir uns bereits das Taxi auf Tenerifa geteilt hatten. Wir plauschten eine Weile und dann schlenderten wir wieder zum Wagen um unserem nächsten Teil des hoffentlich bald stattfindenden Wohlfühlteils des Tages ein wenig näher zu kommen. Wir fuhren nach Vueltas und gönnten uns erstmal ein schönes Stück Kuchen beim deutschen Bäcker. Köstlich! (Engadiner Nußtorte! Einige deutsche Brötchen wurden für den nächsten Tag gleich ebenfalls gesichert.) Anschließend ging es weiter zum Hafen. Hier entdeckten wir einen schönen tiefschwarzen Strand mit nicht vorhandener Brandung und einem recht harmlos wirkenden Strand. Voller Mißtrauen zog man sich um und stellte fest: es war gut, ungefährlich, erholsam und schön erfrischend. Ein Bad im Atlantik. Erst wirkte es kalt, dann angenehm erfrischend. Leicht befremdlich wirkte nur der pechschwarze Strandsand vulkanischen Ursprungs. Angenehm für die Augen, für die Füße zu heiß und so fein das es der Tot für jedes optische Gerät bei direktem Kontakt bedeuten konnte.

Zu Hause angekommen gab es die Nachricht das wir bis Montag Schonzeit haben. Ab Montag wird weitergehämmert. Soweit der vorerst letzte Stand.

Zu den heiteren Momenten des Tages gehörten übrigens Gullydeckel die „Santana“ heißen, Dinkelpizza an der Promenade sowie die örtlichen voll funktionalen und künstlerisch wertvollen Wasseruhrinstallationen. Die Immobilienangebote mussten wir uns nur so zwischendurch ansehen. Das hat keine tiefere Bedeutung – versprochen. 😉

Wandern nach El Cercado

Der Tag startete mit einem ausgiebigem Frühstück mit Tomaten und den Brötchen eines deutschen Bäckers die wir gestern am Hafen gekauft hatte. Kurz vor dem Frühstück gab es aber noch ein erwähnenswertes Ereignis das uns das Abendessen sichern sollte. Lautes Gepläre und 90er Jahre Diskoklänge dröhnten durch das Tal und kamen immer näher. Nach kurzer Zeit lüftete sich das Geheimnis: ein Kühlwagen pries die Waren an. Es war frischer Fisch den man direkt aus dem Wagen heraus kaufen konnte. In diesem Fall war es Thunfisch. Sogleich wurden 900 Gramm für die eigene Versorgung gesichert. Der Preis entsprach der Hälfte dessen was man in Deutschland zahlen müsste. Die Qualität: absolute Spitze.

Hier ein kleiner Eindruck der lokalen Verkaufsstrategien:

Nch dem Frühstück sollte die erste bewußte Wanderung erfolgen. So richtig voll durchdacht war es nicht von Anfang an, aber wenigstens das Ziel war klar: das Töpferdorf El Cercado. Dies bedeutete einen Anstieg in nordöstliche Richtung in das äußerste Ende des Valle Gran Rey. Der Ort El Cercado liegt auf einer Höhe von 1000 Metern und somit galt es eine Differenz von ungefähr 700 Metern zu Fuß zu überwinden. Anfänglich war noch nicht klar wie dies funktioniert, da aus dem Tal heraus eigentlich fast keine Wege zu erkennen sind.
Wir starteten in Richtung La Vizcaina und verließen kurze Zeit später bereits die letzten Rudimente der Zivilisation.Laut Wanderführer hatten wir zumindest schon einmal das gefühlte Wissen was uns erwarten würde. Die Realität sieht vor Ort aber dann schon ein wenig anders aus. Steile Felsabhänge, felsige Wanderwege und ständiger Wechsel von warm zu kalt und von trocken zu feucht. Laut Wanderführer sollte es eine einfache Strecke sein und eine Tauglichkeit war angeblich sogar für Kinder ab zehn Jahren gegeben. Wir stellten uns zwischendurch immer wieder vor wie ein Zehnjähriger hier die Wege mit Stufen die vermutlich bis zu seinem Knie gehen würden, meistern sollte. Vermutlich war hier eine Zehnjähriger gemeint der seine Wurzeln in der lokalen Bevölkerung hat.
Der Wendepunkt der Wanderung war die Bar Maria. Es ist offensichtlich ein gut besuchter Anlaufpunkt für die vielen Wanderer die hier in den Bergen unterwegs sind. Nach einer kurzen Stärkung mit einem Te negro und einem wälzen der Karten, fassten wir den Entschluss ein wenig gen Norden zu laufen um dann die nördliche Seite des Tals in Angriff zu nehmen. Dies stellte sich als gute Idee heraus, da die Vegetation hier einen anderen Anblick bot als auf der anderen Seite. Der Grad der Anstrengung war aber dennoch aus unserer Sicht recht hoch. Der Wind war zwar schon deutlich weniger aber dafür waren beim Abstieg die gesetzten Steine zum Teil recht groß. Schon beim laufen wurde klar das am nächsten Tag der eine oder andere Muskel sich melden würde.

Die Pflanzen und auch der Ausblick waren unbeschreiblich schön. Euphorbien, diverse Sukkulenten und schöne blühende Margeritten Büsche ließen einen die Strapatzen der Kraxelei teilweise vergessen.
Ein Großteil der Flora entfiel auf Agaven, unmengen an Opuntien und auch mexikanischen Dost. Alles nicht einheimische Pflanzen die sich bereits sehr stark ausgebreitet haben. Ein schöner Anblick der einen aber auch zum nachdenken bringt. Der Mensch hat der Insel keinen großen Gefallen getan, zumal vieles der einheimischen Flora verdrängt wird. Den meisten Inselbesuchern ist dies aber wahrscheinlich nicht einmal bewußt.

Eine solide Basis für neue Flipflops

Der Abstieg dauerte ebenso wie bereits der Aufstieg länger als im Wanderführer beschrieben und auch länger als selbst erwartet. Dies war natürlich auch dem eigenen Interesse an Pflanzen geschuldet, da man natürlich alles neu entdeckte mit Begeisterung aufnahm und selbstverständlich auch digital dokumentieren musste. Die Menge an Bildern die gemacht wurde war recht groß und wir stellten damit wohl auch eher eine Ausnahme dar. Die meisten Wanderer interessierten sich primär doch eher für die Landschaft, den Weg und das Grün an sich, nicht aber für die Pflanzen und schon gar nicht für einzelne Gattungen und Arten.

Nach über sechs Stunden erreichten wir wieder unser heimisches Domizil. Die Waden waren schon überfordert aber ein Gang zum Supermercado war erforderlich: Ein Hefeweizen als Belohnung und eine Paprika für das Abendessen mussten noch besorgt werden.
Das Abendessen rundete den Tag ab und nebst La Gomera Kartoffeln gab es ein Tuna Ragout mit viel Knoblauch und leckeren Tomaten.