Wipfelturm, Sand und Wellen

Nachdem der gestrige Tag mit einem grünen Tee im Wintergarten endete, ging es heute nicht weniger gut, mit strammen Schritten der Erholung entgegen.

Wenige Meter musste man sich selbst bewegen bis man dann von einem behindertengerechten Lift in die Höhe der Baumwipfel gebracht wurde. Wie auf Stelzen führte der Weg zu der Hauptattraktion

Der Blick über Usedom war fantastisch. Von der Plattform konnte man bequem bis zu den Kalksteilküsten hinter Swinemünde schauen – eingebettet in ein helles Grün des umliegenden Buchenwaldes. Vereinzelt ragten Kiefern hervor. Unmengen an Vogelstimmen die als Chor kaum noch den einzelnen Arten zugeordnet werden konnten. Eine lauwarme und leicht salzige Küstenluft hauchte dabei stetig von der Wasserseite über den Wald und den Wipfelpfad.

Nach der Abfahrt auf Meeresniveau ging es über zur Nahrungsaufnahme um frisch gestärkt das letzte Ziel anzugehen: barfuß am Strand schlendern.  Flip Flops in die Hand und die Zehen mit jedem Schritt so tief in den Sand graben bis es merklich Kühler wird. Zwischendurch lässt man sich todesmutig in leichten Wellen das Ostseewasser um die Fussgelenke strömen. 

Auf dem Rückweg zum Hotel folgte ein abartig unvernünftig grosses Eis . Ermattet und glücklich verstreicht nun die Zeit während langsam hinter den Sonnenschirmen die Sonne nach unten sinkt. 

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