Hier noch ein Nachtrag zu dem Tag „Cochabamba nach Oruro“.
Aus der Stadt sind wir gut rausgekommen. Weniger schön war allerdings das Ausbleiben der erwünschten Sulcorebutien am ersten Standort.
Bei weiteren Stops gab es noch R. steinmannii, Lobivia pentlandii, N. vorwerkii und vieles mehr.
Eine Stärkung gab es in einem Restaurant auf über 3500 Metern. Wir hätten dort keines erwartet, aber immerhin ist es die Strecke nach La Paz. In diese Richtung führte uns auch der nächste Stop. Rosa und orangefarbene Blüten in Hülle und Fülle. Von hier ging es dann erst einmal wieder zurück und dann weiter südlich nach Oruro. Es ist ein schickes Städchen mit lauter lustigen Skulpturen und viel Schick.
Der Weg zum Hotel war aber mit größeren Hindernissen gespickt. Willys Navi war mit den ordentlichen Begebenheiten überfordert und wir auch. Gefühlt sind wir durch tausende Einbahnstraßen gefahren und am Ende doch nie am Ziel angekommen. Der Grund: Jahrmarkt, Rummel, Markt, Party. Alles auf einmal. Den Gerüchten zufolge wird hier ständig gefeiert. Auch der Karneval ist hier ein großes Thema. Die vielen Geschäfte mit den Kostümen wirken zum Teil wie Mini-Museen.
Nachdem wir dann die Koffer durch Oruro schleppen mussten, gab es dann nur noch den Wunsch zu kollabieren und mit Schnappatmung auf das Bett zu fallen.
Ein Highlight in unserem Hotel: LED Beleuchtung im Duschkopf.