Der Tag sollte mit einer Abfahrt in das tiefergelegene Tupiza entspannt starten. Die Richtung stimmte nur mit der Entspannung sollte es nicht klappen. Ein Auto-bezogenes Event kam einmal wieder dazwischen. Kurz hinter Potosi hielt uns die Polizei an und behauptete das wir zu schnell gewesen wären. Das war so nicht richtig, aber darum ging es offensichtlich auch nicht. Wenn es heißt „Wir Bolivianer werden in Argentinien auch schlecht behandelt.“ dann ist einem schon klar woher der Wind weht. Es ging um Geld – nichts weiter. Lautstarke Diskussionen und die Androhung das wir nach Potosi gebracht werden würden gingen einer stattlichen Geldzahlung von 200 Bolivianos vorraus. Ungerecht und absolut unschön. Aber was will man machen? Noch mehr diskutieren? Lieber nicht.
Der Rest des Tages war dafür um so schöner. Unglaubliche Landschaften die es einen fast vergessen ließen die Kamera in die Hand zu nehmen und eine unglaubliche Fülle an Kakteen. Das Besondere Heute: atemberaubende Wälder mit Oreocereus und Trichocereus Kakteen. Auch hier darf ich wieder einmal sagen: Die Bilder sprechen für sich…immerhin ist es schon spät 😉
Mittlerweile in Tupiza angekommen, wurden wieder Pläne für den nächsten Tag geschmiedet und ein fantastisches Abendmahl eingenommen. Morgen geht es in Richtung Villazon an der argentinischen Grenze. Es erwarten uns Blossfeldien und andere Schönheiten. Einzig das Wetter könnte uns einen Strich durch die Rechnung machen. Seit geraumer Zeit hat es nicht mehr geregnet und das bedeutet das die Pflanzen teilweise komplett in der Erde verschwunden sind. Mit ein wenig Glück helfen uns die dazugehörigen Blüten auf die Sprünge.
Hallo , die Landschafts- u. Kakteenfotos sind beeindruckend. Das andere muß man einfach wegstecken. Liebe Grüße
also, — in diese stacheligen Genossen möchte ich mich nicht setzen.
hallo mandyli vor dem riesenkaktus