Eigentlich war der Tag als „Ruhetag“ geplant. Da wir ja nun schon direkt an der Quebrada de San Lorenzo wohnen, wollten wir dies mit einem Spaziergang auch nutzen. Dazu muss man wissen das San Lorenzo in einem subtropischen Gebiet liegt – ca. 1400 Meter über NN. Man könnte sagen: San Lorenzo liegt in einer eternal Cloud. Hier regnet es immer! Außer die ersten Stunden dieses Tages. Wir machten uns also auf in den Wald und konnten dabei schon nicht einmal 100 Meter weit sehen. Das Wasser stand in der Luft und alles war im nu feucht. Prinzipiell mag ich Tropen aber als dann noch der Regen hinzukam wurde es uns zu viel. Also wieder zurück zum Hostel.
Der neue Plan: Das Auto mit technischem Gerät beladen und dann wieder ab in die Berge. Ab 1800 Meter hört es auf mit dem Regen und so bei ca. 3000 Metern wird es dann auch so richtig mollig warm. Wir fuhren fast bis San Antonio. Bei 3200 Meter stoppten wir und die Mandz verfiel in eine Art Pyrrhowahn. Für diejenigen die es nicht wissen: Ein Pyrrhocactus ist halt ein besonders hübscher Kaktus. Wir machten zwei Pyrrhostops und versuchten dann wieder nach Hause zu kommen.
Es blieb bei dem Versuch. Unterwegs wurde ich gierig und wollte noch weitere Parodia stuemeri Pflanzen knipsen. Einige schöne Felswände hatten wir gefunden. Leider mussten wir Weitere Aufnahmen vertagen, da die Zeit lief und wir noch zurück mussten. Dennoch – kurz einmal mit den Augen scannen und mit dem Gehirn aufnehmen war auch toll.
Ein weiteres Highlight des Tages war der Schnee den wir in 3200 Metern in einiger Entfernung sehen konnten. Ein umwerfender Anblick den man dort sogar im T-Shirt genießen konnte.
und wieder können wir nur sagen: einfach genial und beneidenswert. Auf eure Bild- und Filmausbeute sind wir schon sehr gespannt! Übrigens die Kakteen in Blume sind auch sehr schön! und weiterhin noch tolle Erlebnisse und super tolle Aufnahmen. lb G ma u brr