Die erste eigene Tour und die eternal Cloud

Nachdem gestern die Tour mit unserem argentinischen Freund endete, waren wir nun heute auf uns alleine gestellt. Das hieß selbst fahren und selbst Kakteen finden. Nach einem minimalistischen Frühstück und einer Datensicherungsorgie machte ich mich auf den Wagen kennenzulernen und meine ersten Fahrversuche in argentinischen Gefilden zu Wagen. Erst stand das Tanken auf dem Plan und dann erneut eine Tour in Richtung Incamayo bzw. Chorrillos. Das Fahren klappte gut. Über Staubpisten und kleinere Bachläufe – vorerst ohne konkreteres Ziel. Irgendwo vor Incamayo machten wir einen Stop um einfach nur die Landschaft aufzusaugen. Bei näherer Betrachtung fielen uns Parodias auf. Wahrscheinlich Parodia stuemeri. Sogar ein blühendes Exemplar leuchtete noch in einiger Entfernung. Zu schade nur das man keine Bergziegengene hat. Morgen also noch einmal – mit Teleobjektiv und der ganzen Ausrüstung.

 

Auf dem Weg zurück, ca. bei 1800 Metern, stolperten wir während der Fahrt über Cleistokakteen an den Felswänden neben der Straße. Auch das wird morgen näher in Augenschein genommen.

Als wir bei ca. 1500 Metern angekommen waren konnten wir sogar noch, getreu dem Pfadfindermotto, eine gute Tat vollbringen. Einige Motorradfahrer, wahrscheinlich aus Brasilien, suchten den Paß nach Chile. Wir konnten gleich weiterhelfen und die richtige Strecke durch die Anden bis nach Chile empfehlen. Eine lustige Situation, zumal wir kein spanisch sprechen und Sie kaum englisch konnten.

Des abends in San Lorenzo…Essen und ein kleiner Spaziergang. Danach noch ein Quilmes und ein Te negro auf der Terrasse. Es schüttet zwar in Strömen aber laut unserem argentinischen Freund ist es die eternal Cloud of San Lorenzo. Morgen geht es dann noch einmal die gleiche Strecke entlang. Kakteen suchen – nothing else!

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