Kakteenfotorausch V2.0 und Kultur

Das Frühstück in La Quiaca war eher unterirdisch. (Ein Stück ! sehr trockenes Brot und einen Kaffee) Um so mehr Grund genug so schnell wie möglich aufzubrechen und wieder Kakteen zu suchen und in einen Fotografierrausch zu verfallen. Deswegen sind wir ja hier.

Es ging zu den Yavias, Parodien, Neowerdermanias, Oreocereen, Lobivien und vielen mehr an die bolivianischen Grenze – westlich von La Quiaca. Angefangen hatte der Tag mit ca. 7-8 Grad. Später wurde es aber mal wieder brüllend heiß. Trotz der 3700 Meter war es, zumindest rein theoretisch, bestes T-Shirt Wetter. Wir haben Langärmeliges vorgezogen. Immerhin kämpfe ich immer noch mit mindestens zwei Sonnenbränden. (Damit macht das Duschen so richtig viel Spaß.)

Nach unendlich vielen Fotos (die Menge läßt sich nur erahnen) sind wir dann wieder ca. 200 Kilometer südlich bis Tilcara gefahren. Die Sachen haben wir kurz im Hotel abgeliefert und dann ging es auch schon wieder los zu einer historischen kulturellen Veranstaltung. So ganz ist das nicht richtig. Immerhin haben wir noch den lokalen Botanischen Garten in Augenschein nehmen müssen. Der war leider nicht so umwerfend. Pflanzen fehlten und die die vorhanden waren zum Teil falsch beschriftet. Egal – das Wetter war toll!

Nach dem Jardin Botanico wartete noch eine historische Stätte auf uns. Alte Bauten aus Lehm, Stein und Kakteenholz. Die Höllenhitze ließ uns aber eher im Gallop durchlaufen.

Nun habe ich ersteinmal das Zimmer auf 25 Grad heruntergekühlt (Grins) und wir machen uns für das tägliche Ritual fertig: argentinische Küche genießen!

Während des Entstehens dieser Zeilen läuft übrigens allerfeinste argentinische Musik.

Alles ist Gut!

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