Von San Lorenzo bis Cafayate

Wie die Wanderarbeiter sind wir unterwegs von einem Kakteenstandort zum nächsten. Von San Lorenzo fuhren wir erst einmal zum tanken. Das musste ich noch erlernen. Super, auf gar keinen Fall Gas (wäre sowieso nicht im Tank geblieben) und schon gar nicht selbst tanken. Man läßt es machen – gewöhnungsbedürftig aber auch schön. Im Tankstellenshop haben wir uns dann noch mit Wasser und Müsliriegeln eingedeckt. Das Frühstück war eher unterirdisch und nicht wirklich nahrhaft.

Die erste Station war Alemania. Wie wir gelernt haben hat es nicht im Ansatz etwas mit Deutschland zu tun. Der Namensgeber war ein Stammeshäuptling eines Indiostammes.

Weitere Highlights waren zwei natürlich „gewachsene“ Amphitheater, ein vier Meter hoher Felsfrosch und ein Obelisk aus natürlichem Felsmaterial der über jahrhunderte von der natur geformt wurde. Ebenfalls noch Erwähnenswert ist die Quebrada de Cafayate. Felsformationen in verschiedenen Farben die im 45 Grad Winkel aus der Erde ragen. Man kann es nur ansehen, staunen und im Kopf abspeichern. Kein Foto kann dies wiedergeben.

Wir haben übrigens auch Pflanzen gefunden und digital festgehalten. Das Spektrum war breit gefächert: kleine Blossfeldien, riesige Säulenkakteen mit über vier Meter Höhe, Gymnocalicien, Lobivien, und vieles Mehr.

Nun wieder das gleiche Spiel wie gestern. Ein wenig Körperpflege und dann ab zum Essen. Mal wieder argentinisch. Besonderheit heute: es gibt Wein zum Essen. Immerhin sind wir im Weingarten Argentiniens gelandet.

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