Kategoriearchiv: Argentinien 2014

Cafayate bis Cafayate

Es klingt banal, ist es aber nicht. Heute war nicht nur der Geburtstag von der Mandz sondern auch ein gemischtes Kakteen und Kulturprogramm angesagt.

Erst ging es nach El Infiernillo und dann nach Los Cardones in Amaicha del Valle (ca. 3000m). Das Ende der Tagestour wurde mit den Ruinen der Quilmes gekrönt. Auch wenn es Ruinen waren, so wurden auch diese mit riesigen Säulenkakteen verziert.

Alles in allem war auch dieser Tag der absolute Wahnsinn und es erschien uns so als ob der Vorherige in den Schatten gestellt worden ist. Das ist aber bei Weitem nicht so. Hier kann man auf sehr hohen Niveau staunen – und das täglich.

Übrigens legt ein Teil meines Körpers mittlerweile die europäische Haut ab und ersetzt sie durch sonnengestählte frische argentinische Haut. Alles ein wenig rot, aber erträglich.

Das Ende diesen Tages wird, wie sollte es auch anders sein, mal wieder mit kulinarischen Genüssen der heimischen Küche bereichert.

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Von San Lorenzo bis Cafayate

Wie die Wanderarbeiter sind wir unterwegs von einem Kakteenstandort zum nächsten. Von San Lorenzo fuhren wir erst einmal zum tanken. Das musste ich noch erlernen. Super, auf gar keinen Fall Gas (wäre sowieso nicht im Tank geblieben) und schon gar nicht selbst tanken. Man läßt es machen – gewöhnungsbedürftig aber auch schön. Im Tankstellenshop haben wir uns dann noch mit Wasser und Müsliriegeln eingedeckt. Das Frühstück war eher unterirdisch und nicht wirklich nahrhaft.

Die erste Station war Alemania. Wie wir gelernt haben hat es nicht im Ansatz etwas mit Deutschland zu tun. Der Namensgeber war ein Stammeshäuptling eines Indiostammes.

Weitere Highlights waren zwei natürlich „gewachsene“ Amphitheater, ein vier Meter hoher Felsfrosch und ein Obelisk aus natürlichem Felsmaterial der über jahrhunderte von der natur geformt wurde. Ebenfalls noch Erwähnenswert ist die Quebrada de Cafayate. Felsformationen in verschiedenen Farben die im 45 Grad Winkel aus der Erde ragen. Man kann es nur ansehen, staunen und im Kopf abspeichern. Kein Foto kann dies wiedergeben.

Wir haben übrigens auch Pflanzen gefunden und digital festgehalten. Das Spektrum war breit gefächert: kleine Blossfeldien, riesige Säulenkakteen mit über vier Meter Höhe, Gymnocalicien, Lobivien, und vieles Mehr.

Nun wieder das gleiche Spiel wie gestern. Ein wenig Körperpflege und dann ab zum Essen. Mal wieder argentinisch. Besonderheit heute: es gibt Wein zum Essen. Immerhin sind wir im Weingarten Argentiniens gelandet.

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…über den Wolken…

Um sechs Uhr klingelte der Wecker und dann ging es nach einem kurzen Frühstück sofort los in die Berge. Von Salta bis Puerta Tastil mit unserem geländetauglichen SUV. Diverse Stops mit einer Fülle an Kakteen ließen das Hirn rotieren und die Datenmengen auf den Geräten rasant anwachsen. Die Menge der Fotos und Videos dürfte schon locker vierstellig sein! Bis 3100 Meter ging es hinauf und Sonne gab es reichlich dazu. Das heimtückische dabei: kühle Luft (eher dünn und Sauerstoffarm) und erbarmungslose ungefilterte Sonne. Die Verschlusszeiten der Kameras waren außerirdisch und der große gelbe Ball setzte die Kakteen in das rechte Licht.

Genug der Worte. Hier nun eine kleine Auswahl der abgelichteten Chlorophyllbeutel. Immerhin ist Valentinstag. 😉

Den Tag lassen wir dann mit einem leckeren argentinischen Essen in San Lorenzo ausklingen. Wir hatten Spaß!!! Dieser Tag war die gelungene Entschädigung für die anstrengende Anreise!

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Ein Tag in Salta

Nach einem ausgedehnten, eher langweiligen, Frühstück, machten wir uns auf die nähere Umgebung in Salta zu Fuss zu erkunden.

Kirchen, schöne Pflanzen, mal wieder Empanadas, viel zu große Bierflaschen und vieles mehr. Eher nebenbei sei erwähnt das das Klima mit 27 Grad, viel Sonnenschein und einem erträglichen Maß an Feuchte den Gelenken gegenüber sehr freundlich gesonnen ist. Kurzum: uns geht es gut. (Mal abgesehen von einem Schlafdefizit und ein wenig Hautirritationen durch Sonneneinwirkung.)

Heute Abend mit unserem Begleiter noch einmal ordentlich Kalorien aufnehmen und morgen geht es dann nach Puerta Tastil. Bummelige 4000 Meter erwarten uns. …und natürlich auch jede Menge Kakteen. Ab heute werden die nächsten neun Tage also fast ausschließlich im Auto und in den Bergen verbracht.

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Ein vorerst letzter Tag in Buenos Aires (bei über dreißig Grad). Wir waren also noch ein wenig unterwegs um uns die Stadt anzusehen. Nebenbei haben wir auch mal wieder in einem „Hinterhof“ Geld getauscht. Wer weiß ob es so noch in den nächsten Tagen möglich ist.

Wir haben uns ein wenig Architektur angesehen, unter anderem das Colon Theater, und auch ein wenig das Leben genossen und den Verkehr beobachtet. Letzteres gehört für mich ab sofort zu den Dingen die ich nie machen möchte – Auto fahren in Buenos Aires auf sechs bis acht Spuren. Das Zusehen fällt mir schon schwer.

Am späten Nachmittag sind wir dann mal wieder quer durch die Stadt gefahren (worden) und haben uns dort in den Flieger nach Salta gesetzt. Nach knapp zwei Stunden Flug landet man und hat schon bei dem Landeanflug die Ausläufer der Anden vor den Augen. Die Erde hat hier viele Falten und ist teilweise traumhaft grün. Bunte Felsen ragen empor und manchmal sieht es aus als ob jemand versucht hätte ein Muster in die Berge zu schnitzen. Kaum in Worte zu fassen. Worte werden ab morgen auch nicht mehr nötig sein. Dann gibt es Bilder. In Salta regnet es übrigens gerade, dafür ist es in Buenos Aires trocken (!?!) Die Salta Temperatur ist bei den Bildern zu finden. (Neu bei dieser Reise: Ein Termometer)

Das Ende des Tages: Empanadas und ein Glas argentinischer Rotwein.

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