Ein Tag zur Erholung sollte es werden. Aus jetziger Sicht würde ich sagen das wir das Ziel knapp verfehlt haben. Das Vorhaben wurde durch eine Tram vor dem Hotel torpediert. Kleine blau weiße straßenzaugliche Loks mit einigen Anhängern kutschieren den lieben langen Tag die Touris von Heringsdorf über Ahlbeck und Bansin wieder zurück nach Heringsdorf.

Gespickt mit geschichtlichen Vorträgen die aus den Boxen dröhnen, rumpelt man durch die drei Dörfer mitsamt ca. 8000 Einwohnern.

Eigentlich wollten wir nur auf die Brücke bei Heringsdorf, landeten dann aber in dem Minizug und startete so unsere Tour de Brücke. Wir starteten in Heringsdorf und rumpelten nun also nach Ahlbeck.

Vorbei an historischen Gebäuden; erbaut im Stil der Bäderarchitektur der letzten beiden Jahrhunderte.

Brücke Nummer eins war nun also die Brücke von Ahlbeck. Die einzige der drei Brücken, die noch erahnen ließ wie es vor 150 Jahren hier gewesen sein muss.

Die Tour ging weiter und es folgten etliche Villen von früheren Industriellen und anderen Reichen.

Brücke Nummer zwei: Bansien. Schlicht und wenig protzig, aber denoch sehr charmant. Das Wetter spielte mit und nur der Wind in strandnähe sorgte für etwas niedrigere Temperaturen.

Die Tour ging nun wieder zurück in das mittlere Dorf: Heringsdorf. Prächtig bepflanzt Beete entlang der Strandpromenade ließen erahnen das diese Gemeine gut gefüllte Kassen hat.

Vorbei an dem größten Strandkorb der Welt, sollte es nun zu der heringsdorfer Brücke gehen. Ein paar Stunden später als gedacht.
Die Brücke ist über 500 Meter lang und Gespickt mit Boutiken und einer Pizzeria. Eher das Gegenteil von der Brücke im Bansin.

Links und rechts eingefasst von Strandkorbgruppen führt der Weg direkt zum gut besuchten Italiener am Ende der Brücke.

Der Besuch war deutlich kürzer, da es auch schon recht frisch geworden war. Wieder zurück im Hotel angekommen, gab es leckeren heißen Tee im Wintergarten des Hotels…mit Blick auf die Brücke und die Ostsee.
