Wasserfall bei El Guro

Auf dem Plan stand nach dem ausgedehnten Frühstück ein wenig Hausputz, Wäsche waschen und das sichern der bislang produzierten Bilddaten.

Anschließend machte sich der CaZ auf alleinige Wandertour zu dem Wasserfall bei El Guro. Ein etwas nördlicherer Eingang entpuppte sich als günstig. Kurz über El Guro konnte man zwischen den Wohnhäusern hindurch zu dem kleinen Bachlauf gelangen. Diesem musste man nur folgen und man kommt so automatisch zu dem besagten Wasserfall. Der Weg liegt angenehm im Halbschatten und ist, von einigen kleinen Ausnahmen abgesehen, gut zu bewältigen. Allerlei Insekten, Vögel und auch Echsen tummeln sich hier. Die feuchte Umgebung scheint allen gut zu gefallen. Für mich war leider nach 3/4 der Strecke der Weg zu Ende. Vor mir lagen größere Felsbrocken an denen ein blauer Strick mit einigen Knoten herunterbaumelte. Die Chucks an meinen Füßen und die Vernunft verboten mir diesen verlockenden Weg. Basalt und Lavabrocken sind in Verbindung mit Chucks und Wasser keine gute Idee.

Der Weg zurück war nicht weniger interessant. Zu den Highlights gehörten einige Vögel, eine Feuerlibelle, Kanarische Säulenwolfsmilch (Überraschung: Euphorbia canariensis) und ein Senecio (ehemals Kleinia). Die Senecio war sogar mit Blüten bestückt.

Es war zwar eine gute Idee nicht zu viel mitzuschleppen, ein wenig Wasser hätte mich aber schon glücklich gemacht. Der Weg zurück führte halt wieder entlang der Hauptstraße bis nach Lomo Del Moral. Leicht ausgetrocknet, aber zufrieden.

Einfach in das Bild klicken, Mauszeiger links klicken, festhalten und umsehen:

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Das Abendessen beim Libanesen in Vueltas sowie ein wenig Shopping beendeten den Tag. Zu Hause angekommen gab es noch einen einheimischen Vino und parallel einige Versuche den Tarentola gomerensis abzulichten ohne ihn dabei mit einem Blitzlich erblinden zu lassen. Die Versuche werden in den nächsten Tagen wiederholt. 😉

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