Die Abfahrt aus Oruro klappte besser als die Anreise. Zumindest bis zur Tankstelle. Der schöne Monster Truck wollte nicht mehr starten. Als ob defekte Bremsen nicht schon reichen würden. Nach ein wenig geruckel an den Batterienkabel piepste erst ein nerviger Alarm und dann wollte die blaue Wundermaschine auch wieder starten.
Der Weg sollte uns nun nach Potosi führen. Auch wenn es nur knapp 300km sind, ist es doch nicht ohne Weiteres möglich so zu fahren wie man es in Deutschland gewohnt ist. Nur zwei Stops waren eingeplant. Die hatten es aber auch in sich. Jeder der beiden Standorte bot eine unglaubliche Diversität an Pflanzen. Die Bilder sprechen für sich.
Zu erwähnen sei nur das wir nach diversen Kilometern anhalten mussten. Es roch verbrannt. Irgendwie hatte sich die Feststellbremse verhakt und schmorrte nun vor sich hin. Somit kamen wir zu einem dritten Stop noch vor den anderen beiden. Da wir abwarten mussten bis sich alles wieder abkühlte, suchten wir nach Kakteen. Wunderschöne Lobivia pentlandii wuchsen hier und sogar eine in voller Blüte. Es scheint so als ob unser Auto uns wie ein Trüffelschwein zu den Kakteen führt.
Nach all dem Geknipse von Kakteen und den atemberaubenden Landschaften, kamen wir am späten Nachmittag in Potosi an. Eine Bergbaustadt die eher weniger aufregend als Oruro zu beschreiben wäre. Dennoch – das Hotel ist schick, der Wagen parkt sicher im Innenhof und Essen waren wir nun auch schon. Letzteres war eher als dürftig zu bezeichnen. Ich denke das es angemessen wäre morgen mal wieder etwas anständiges zu essen. Nun aber ersteinmal schlafen und sich seelisch auf die 2 Grad morgen früh vorbereiten.
wow ihr zwei, das ist geradezu atemberaubend – ein wahres Abenteuer! genießt die Zeit und sammelt weiter tolle Eindrücke. Hier sollen die letzten Nov.-Tage kühl und leicht winterlich werden -ansonsten alles ok.
LG MA u br
Muchas Gracias für die News. Hier ist auch alles ok. Sind gerade in Tupiza – auf normaler Höhe: 2900m.