Monatsarchiv: Februar 2014

…über den Wolken…

Um sechs Uhr klingelte der Wecker und dann ging es nach einem kurzen Frühstück sofort los in die Berge. Von Salta bis Puerta Tastil mit unserem geländetauglichen SUV. Diverse Stops mit einer Fülle an Kakteen ließen das Hirn rotieren und die Datenmengen auf den Geräten rasant anwachsen. Die Menge der Fotos und Videos dürfte schon locker vierstellig sein! Bis 3100 Meter ging es hinauf und Sonne gab es reichlich dazu. Das heimtückische dabei: kühle Luft (eher dünn und Sauerstoffarm) und erbarmungslose ungefilterte Sonne. Die Verschlusszeiten der Kameras waren außerirdisch und der große gelbe Ball setzte die Kakteen in das rechte Licht.

Genug der Worte. Hier nun eine kleine Auswahl der abgelichteten Chlorophyllbeutel. Immerhin ist Valentinstag. 😉

Den Tag lassen wir dann mit einem leckeren argentinischen Essen in San Lorenzo ausklingen. Wir hatten Spaß!!! Dieser Tag war die gelungene Entschädigung für die anstrengende Anreise!

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Ein Tag in Salta

Nach einem ausgedehnten, eher langweiligen, Frühstück, machten wir uns auf die nähere Umgebung in Salta zu Fuss zu erkunden.

Kirchen, schöne Pflanzen, mal wieder Empanadas, viel zu große Bierflaschen und vieles mehr. Eher nebenbei sei erwähnt das das Klima mit 27 Grad, viel Sonnenschein und einem erträglichen Maß an Feuchte den Gelenken gegenüber sehr freundlich gesonnen ist. Kurzum: uns geht es gut. (Mal abgesehen von einem Schlafdefizit und ein wenig Hautirritationen durch Sonneneinwirkung.)

Heute Abend mit unserem Begleiter noch einmal ordentlich Kalorien aufnehmen und morgen geht es dann nach Puerta Tastil. Bummelige 4000 Meter erwarten uns. …und natürlich auch jede Menge Kakteen. Ab heute werden die nächsten neun Tage also fast ausschließlich im Auto und in den Bergen verbracht.

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Ein vorerst letzter Tag in Buenos Aires (bei über dreißig Grad). Wir waren also noch ein wenig unterwegs um uns die Stadt anzusehen. Nebenbei haben wir auch mal wieder in einem „Hinterhof“ Geld getauscht. Wer weiß ob es so noch in den nächsten Tagen möglich ist.

Wir haben uns ein wenig Architektur angesehen, unter anderem das Colon Theater, und auch ein wenig das Leben genossen und den Verkehr beobachtet. Letzteres gehört für mich ab sofort zu den Dingen die ich nie machen möchte – Auto fahren in Buenos Aires auf sechs bis acht Spuren. Das Zusehen fällt mir schon schwer.

Am späten Nachmittag sind wir dann mal wieder quer durch die Stadt gefahren (worden) und haben uns dort in den Flieger nach Salta gesetzt. Nach knapp zwei Stunden Flug landet man und hat schon bei dem Landeanflug die Ausläufer der Anden vor den Augen. Die Erde hat hier viele Falten und ist teilweise traumhaft grün. Bunte Felsen ragen empor und manchmal sieht es aus als ob jemand versucht hätte ein Muster in die Berge zu schnitzen. Kaum in Worte zu fassen. Worte werden ab morgen auch nicht mehr nötig sein. Dann gibt es Bilder. In Salta regnet es übrigens gerade, dafür ist es in Buenos Aires trocken (!?!) Die Salta Temperatur ist bei den Bildern zu finden. (Neu bei dieser Reise: Ein Termometer)

Das Ende des Tages: Empanadas und ein Glas argentinischer Rotwein.

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Ein Kafka-Tag

Der Dienstag hatte gefühlte 72 Stunden. Wenn man an einem Tag mehr als dreimal aufgewacht ist, so ist es fast wie eine Mischung aus „Täglich grüßt das Murmeltiert“ und Kafka. Letzteres hat seinen Ursprung in der gefühlten 150 Jahre alten Umgebung unseres Hotelzimmers. …fehlt nur noch das man als 178cm große Kakerlake aufwacht.

Gestern waren wir noch kurz Essen: Pizza und Steak. Ich verdaue immer noch. Verhungern werden wir nicht…sofern wir nicht an sprachlichen Problemen scheitern 😉

Heute ist schon Mittwoch und das heißt das wir noch ein wenig Buenos Aires inhalieren und dann um 17:50 Uhr nach Salta fliegen. Ca. 2000 Kilometer nordwestlich.

In Argentinien angekommen

Vor einigen Stunden sind wir in Buenos Aires angekommen. Von Hamburg nach London und dann „mal eben“ in vierzehn Stunden nach Argentinien. Umehrlich zu sein war der Flug doch recht anstrengend. Am Ziel sind wir aber erst morgen – Salta.

Sehr erfeulich war es das wir vom Flughafen abgeholt worden sind. Danach: ab ins Hotel Tanguero und das Zeugs ablegen – danach SIM Karte kaufen und Dollores in Peso wechseln. Das ganze fand im allerfeinsten Regenguss statt und hat sofort zu Tage gebracht das weder die sündhaft teuren Jacken, noch die teuren Schuhe wasserdicht sind. Hoffentlich wird es in Salta wärmer, dann können wir dort das Zeugs trocknen.

Nun liegen wir platt im Hotel und müssen nur noch einmal zum Essen raus. Das Hotel macht nebenbei bemerkt seinem Namen alle Ehre. Überall hängen und liegen Dinge herum die mit Tango zu tun haben. Im Erdgeschoss steht sogar eine Vitrine voller Dinge aus über 100 Jahren Tango-Geschichte.

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