Monatsarchiv: Februar 2014

Parodia maasii

Hier noch eine kleine Auswahl der Parodia maasii Pflanzen. Wir haben noch viel mehr Bilder von diesen tollen Pflanzen. Alles was man sich vorstellen kann: von Gelb bis Dunkelrot.

Kleiner Hinweis: wie bei den anderen Bildern kann man einfach mit den Pfeilen darunter hin- und herblättern.

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Kakteen, Salinas Grandes und 4200 Meter

Von Tilcara ging es über Purmamarca und Lipan in Richtung Salinas Grandes. Dazwischen lag ein schier endlos erscheinendes Geschlinger an Asphalt bis auf 4200 Metern. Die Luft war dünn, aber es hat sich gelohnt. Ein Salzsee in dessen Mitte nebst einer Straße auch ein Restaurant auf Gäste wartete. Das Lokal war aus Salz erbaut. Stein um Stein bestand das gesamte Gebäude aus Salzblöcken. Selbst die Lamafigur vor der Tür bestand aus Salz. Der Salzsee vor der Tür war zum Teil aufgrund der Regenwitterung verflüssigt und kristallklar. Ein atemberaubender Anblick. Die Größe konnte man nur abschätzen und die Lichtverhältnisse waren aufgrund der Reflektionen unglaublich.

Kaum hatten wir uns von dem Anblick der Berge während der Auffahrt und dem Naturphänomen des Salzsees erholt, ging es auch schon weiter nach Aguas Blancas. Kakteen auf 4000 Meter Höhe. Uns fröstelte. Über unseren Häuptern die Wolken, uns zu Füßen Kakteen (Lobivien, Pyrrhokakteen etc.) und eine Luft die sehr rein, aber auch sehr dünn war. Das sollte uns nicht abhalten vor Begeisterung Gigabyte um Gigabyte mit tollen Pflanzenbildern zu füllen. Dazu noch der Anblick der Berge. Türkis, Beige, Rot, diverse Braun Töne. Niemals hätten wir gedacht das wir vor Sprachlosigkeit und Begeisterung den Fotoapparat ausgeschaltet neben uns unangetastet liegen lassen würden. Diese Berge und die Farben die im Minutentakt durch den Einfluß der Wolken und der Sonne wechseln kann man nicht mit banaler Fotografie wiedergeben. Zusehen, staunen und im Gehirn verankern.

Unten im Tal angekommen brauchte es erst einmal ein wenig wieder klar denken zu können. Nicht nur das man mit dem SUV von 4200 Metern auf 720 Meter „hinunterfiel“, sondern man kam auch von der Kälte in die tropisch schwüle Hitze. Erstaunlich was man so alles aushält – wenn es schön ist.

Die ersten Pflanzen kamen dann wieder hinter San Salvador de Juyjuy (ausgesprochen: Huihui) zum Vorschein: Pereskia, Stetsonia und noch einige andere.

In San Lorenzo angekommen blieb nur noch eines: frisch machen für das allabendliche Dinner und den diesmal damit verbundenen Spaziergang durch die Quebrada de San Lorenzo.

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Kakteenfotorausch V2.0 und Kultur

Das Frühstück in La Quiaca war eher unterirdisch. (Ein Stück ! sehr trockenes Brot und einen Kaffee) Um so mehr Grund genug so schnell wie möglich aufzubrechen und wieder Kakteen zu suchen und in einen Fotografierrausch zu verfallen. Deswegen sind wir ja hier.

Es ging zu den Yavias, Parodien, Neowerdermanias, Oreocereen, Lobivien und vielen mehr an die bolivianischen Grenze – westlich von La Quiaca. Angefangen hatte der Tag mit ca. 7-8 Grad. Später wurde es aber mal wieder brüllend heiß. Trotz der 3700 Meter war es, zumindest rein theoretisch, bestes T-Shirt Wetter. Wir haben Langärmeliges vorgezogen. Immerhin kämpfe ich immer noch mit mindestens zwei Sonnenbränden. (Damit macht das Duschen so richtig viel Spaß.)

Nach unendlich vielen Fotos (die Menge läßt sich nur erahnen) sind wir dann wieder ca. 200 Kilometer südlich bis Tilcara gefahren. Die Sachen haben wir kurz im Hotel abgeliefert und dann ging es auch schon wieder los zu einer historischen kulturellen Veranstaltung. So ganz ist das nicht richtig. Immerhin haben wir noch den lokalen Botanischen Garten in Augenschein nehmen müssen. Der war leider nicht so umwerfend. Pflanzen fehlten und die die vorhanden waren zum Teil falsch beschriftet. Egal – das Wetter war toll!

Nach dem Jardin Botanico wartete noch eine historische Stätte auf uns. Alte Bauten aus Lehm, Stein und Kakteenholz. Die Höllenhitze ließ uns aber eher im Gallop durchlaufen.

Nun habe ich ersteinmal das Zimmer auf 25 Grad heruntergekühlt (Grins) und wir machen uns für das tägliche Ritual fertig: argentinische Küche genießen!

Während des Entstehens dieser Zeilen läuft übrigens allerfeinste argentinische Musik.

Alles ist Gut!

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Kakteen, Lamas, die Tschechen und Bolivien

Von Tilcara ging es direkt Richtung Norden mit einigen Zwischenstops. Bis auf 3500 Meter und vorbei an freundlich schauenden Lamas. Auf dem Weg nach La Quiaca gab es Neowerdermanias, Lobivias, Punas und auch Rebutias in über 300 Meter Höhe. Direkt neben den Rebutias lag sogar noch Schnee, während wir im T-Shirt davor standen und Bilder machten. Die Schwankungen zwischen Tag und Nacht betragen hier oben zum Teil mehr als 20 Grad. Während der Suche nach Kakteen hielt direkt vor unseren Augen noch ein Bus mit Tschechen. Ebenfalls auf der Suche nach Kakteen.

 

Nach der ganzen Sucherei sind wir letztendlich in La Quiaca angekommen und haben nach einer Tasse Kaffee ersteinmal einen Abstecher nach Bolivien gemacht. Eine andere Welt. Alles ist irrsinnig bunt. Frauen sitzen vor Säcken mit Coca Blättern um diese zu verkaufen. Eine Betriebsamkeit die eher an Südostasien erinnert. Nach einer halben Stunden Bummelei und dem Erwerb einer Packung Coca Tee (Für einen besseren Schlaf in dieser Höhe!) sind wir dann wieder nach La Quiaca zurückgekehrt.

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Blossfeldiarausch

Von San Lorenzo sollte es entspannt nach Tilcara gehen. Der Start war ein wenig holperig. Die Nacht kaum geschlafen, dann festgestellt das man den Schlüssel vom Hotel in Cachi noch in der Hose hat und zu guter letzt mal wieder ein langweiliges nicht  ausreichendes Frühstück.

Es sollte aber besser werden. Erst ging es durch den Regenwald und dann gab es Parodien (einige mit Blüten) und Lobibivien. Für mich gab es Blossfeldias bis zum Umfallen.

Die Landschaft lenkte einen massiv von den Pflanzen ab. Vorbei an dem Berg der sieben Farben landeten wir beim letzten Stop in einem Tal mit bunten Bergen.

Der Tag endete mit einer Lama-Mahlzeit und verschaffte uns somit Lama-Power für die Tour bis La Quiaca.

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