Ein (fast) ruhiger Tag

Heute sollte es ein „Ruhetag“ werden. Also mal nicht lange umherfahren und auch nicht in der Sonne braten lassen. Der CaZ durfte das Ruhetagsprogramm bestimmen und wünschte sich noch einen Besuch bei den Parodia stuemeri – immerhin blühen die so schön. Alles von gelb bis rot innerhalb einer Art. Ähnlich wie bei den maasiis.

Wir machten uns nach den obligatorischen tanken auf den Weg. (Zu dem tanken gehört auch die Beschaffung des Nahrungs- und Getränkevorrates für den Tag in dem Shop der Tankstelle) Unser erster Weggefährte war mal wieder der Esel. Immer wieder schön ihn zu treffen. Er wirkt ein wenig traurig, aber ich glaube der will nur spielen.

Die nächsten Stops waren dann ausschließlich Parodienstandorte. Es stürmte und in regelmäßigen ungeliebten Schüben fegte es einem den Sand und den noch fiel schlimmeren Lehmstaub um die Ohren. Die Pflanzen waren fantastisch und klebten fast immer an irgendwelchen Felsen in Höhen die man kaum erreichen konnte. Dazu kam noch das Glück noch einige Blüten vorfinden zu können. Uns macht es einen kaum beschreibbaren Spaß Stellen zu entdecken an denen solche Pflanzen wachsen.

Einer der letzten Stops brachte neben einer Parodia noch Tephros und Gymnocalycium spegazzinii. Die Gymnos sahen anders aus als an den anderen Standorten. Die Freunde meinerseits war groß als ich zudem noch ein Prachtexemplar einer Schlange fand. Der Mandz hat es eher den Tag verhagelt, verständlicher Weise. Nicht jeder mag Schlangen. Dieses Exemplar saß gleich in der Nähe eines Gymnos und war vermutlich eine Lanzenotter. Der Gedanke auf so ein Geschöpf zu treten und dann in logischer Konsequenz gebissen zu werden ist eher nicht so schön. Auch nicht für mich! Nun gut, ich freute mich trotzdem dieses wirklich schön gemusterte Tier unter Berücksichtigung eines respektvollen Abstandes fotografieren zu können.

Der Rückweg war mal wieder irgendwie anders. Bauarbeiten finden hier ständig statt und es ist anzunehmen das diese auch nie aufhören werden. Große Trucks, Regenfälle und Erdrutsche sind immer wieder landschaftsverändernde Maßnahmen. So auch in diesem Fall. Man kommt an eine Stelle an der man am Vormittag bereits gewesen ist und irgendwie ist die Straße auf einmal nur noch einspurig oder sie wurde kurzerhand durch ein Konglomerat von Erdhaufen und Felsen ersetzt. Ein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserem tapferen Auto mit ausreichender Bodenfreiheit.

Hier noch einige Mandz-Bilder:

3 Gedanken zu „Ein (fast) ruhiger Tag

  1. Nein, kein Gutenachtlied – zum Abschluß des Tages, wie immer, schauen was so an der Mandz und Caz-Front passiert ist und vor alllem die prachtvollen Bilder der farbenprächtigen Kakteenblüten bestaunen. Es ist doch immer wieder ein Genuß und der Esel hat uns dann auch noch eine gute Nacht gewünscht. iah, iah, iah
    lb. G. ma u br

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